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Panama Kanal  Februar 2011

Am 04 02. ist es soweit. Unsere Kanalpassage steht an. Als Linehänder fahrern Marie Therese und Paul von der Mabuhay und Bernd von der Elbe mit. Unser Agent Erik hat alles für uns arangiert und nachmittags laufen wir zu den sogenannten Flats. Dort müssen wir uns bei der Kanalbehörde anmelden und bekommen einen termin für den Lotsen. ( Bei unseren kleinen Schiffen werden Adwiser eingesetzt) Vorher wird noch der neue Fluxgatekompass unserer Selbsteueranlage kalibriert. Hierzu muss man drei langsame Runden fahren damit der Rechner die Deviation ermitteln kann. Wir sind mit 3 Grad für ein Stahlschiff nahezu perfekt.

Abends um 18 Uhr kommt unser Adwiser und wir fahren Richtung Schleuse.  Wir müssen noch auf ein Frachtschiff warten, das vor uns einläuft. Der Adwiser fragt ob wir an einem Tugboat (Schlepper) anmachen wollen. Wir sind einverstanden. Nach dem Frachtschiff fährt erst der Schlepper ein und wir als letzte machen an selbigem fest. So brauchen wir nur Vor und Heckleine und zwei Springs. Damit ist die Arbeit für unsere Linehänder getan.

Der Schlepper selbst liegt länsseits an der Mauer und kann seine Leinen mit den großen Winschen bedienen. Zum weiterfahren in die nächste Schleuse müssen wir jedoch wieder losmachen und zurücksetzen. Das ist mit unserem Schiff nicht so einfach, da wir eine ziemliche Schraubenwirkung haben und die weiterfahrenden Schiffe einigen Strom in der Schleuse erzeugen. Ich habe wirklich Mühe das Schiff zu halten.

In der zweiten Schleuse passiert es dann auch. Wir werden durch das Schraubenwasser des Schleppers quergetrieben und können das Schiff erst kurz vor dem Schleusentor wieder gerade ausrichten. Nur wenig hätte gefehlt und wir wären an der Schleusenmauer gelandet.

Doch alles geht noch mal gut und nach aufregenden 3 h machen wir abends um  21 Uhr an eier Mooringtonne im Gatun See fest. Unser Adwiser geht von Bord und wir genehmigen uns einen Schluck und ein gutes Abendessen. Danach gehen wir recht bald schlafen, den  morgens um 6.00 uhr soll es weitergehen.

Fast pünktlich um 6.15 Uhr kommt dann auch unser neuer Adwiser und sofort legen wir ab um die ca 35 sm durch den Gatun See hinter uns zu bringen.  Die Fahrt durch den See ist wunderschön. Beim aufstauen sind zahlreiche Bergspitzen als Inseln stehengeblieben und haben eine malerische Landschaft gebildet. Etwa 5 Stunden brauchen wir bis zur Einfahrt des Gailard Cuts. Dieser Bereich hat bei der Erstellung des Kanals die meisten Todesopfer gefordert. Die meisten starben an Tropenkrankheiten wie Malaria.

In Höhe der Einfahrt machen wir noch mal an einer Mooring fest da wir nach Auskunft der Kanalgesellschaft zu früh für die Pedro Miguel Schleuse sind. Nach dem der für uns mitzuschleusende Rundfahrtdampfer uns überholt hat müssen wir jedoch Gas geben um rechtzeitig hinter ihm in die Schleuse fahren zu können. 

Wir müssen wieder längsseits an nun dem Dampfer festmachen. Leider unterschätze ich seine Scheuerleiste und beim anlegen wird unsere Relingstütze leicht verbogen. Nachdem wir aber unsere Fender höhergehängt haben ist nun alles OK. Das herunterschleusen ist wesendlich ruhiger, da kaum Wirbel verursacht werden.  Die Miraflores Schleusen sind nur eine Meile entfernt und dort wartet schon ein russischer Frachter auf uns. Wir fahren vor ihm ein und machen wiederum an dem Rundfahrtdampfer fest. Hier gibt es eine Webcam auf der uns unsere vorher bebachrichtigte Familie von zu Hause aus live sehen kann. Wir winken mal auf Verdacht. Nachdem der Frachter eingelaufen ist wir der Platz für uns recht eng. Doch die angehängten Lokomotiven bringen ihn rechtzeitig  zu stehen.

Auch diese zwei Schleusen passieren wir recht problemlos und gegen 13.00 Uhr schwimmt unser Schiff im Pazific. Unser Adwiser bekommt schon mal vorab das Essen von Anne serviert und ist begeistert von der deutschen Küche. Ein paar Meilen weiter wird er von einem Lotsenboot abgeholt. Wir fahren um die Isla de Flamenco nach Las Brisas. Dort sind zahlreiche Ankerlieger unter anderen die Anna X, die Aroha und die Amigo. Der mäßige Schwell ist für uns noch sehr gewöhnungsbedürftig da wir ja 6 Wochen in absolut ruhigem Wasser gelegen haben. Die obligatorische Flasche Champus  wird geköpft  und Annes hervorragendes Essen genossen. Wir sind ziemlich geschlaucht und gehen, nachdem unsere Linehänder von Bord sind früh schlafen.

In der Nacht nimmt der Schwell wieder ab und so sind wir am folgenden Morgen ausgeruht.

 

Jeden Dienstag ist hier Happyhouer  in einer Pizzeria. Alle Segler treffen sich dort. Wir lernen neue Leute kennen und treffen Bekannte. Leider kann man sein eigenes Wort kaum verstehen und aufs Essen warten man endlos. Wir beschließen in Zukunft uns im kleineren Rahmen zu treffen. Einige Einkaufsfahrten nach Panama City stehen an und Anne muss noch eine Ultraschalluntersuchung machen lassen. Es stellt sich heraus, das sie auch noch operiert werden muss. Die Galle muss raus. Wir vereinbaren einen Termin für den 18. 02.

Wieder mit dem Mietwagen bringe ich sie morgens um 5.30 Uhr zum Hospital und am nächsten Tag kann ich sie Mittags wieder mitnehmen. Sie hat alle gut überstanden und nach einer Woche war sie schon fast wieder die alte.

Wenn wir nun noch Diesel gebunkert und frische Lebensmittel eingekauft haben soll es aber auch losgehen. Zuerst auf die Las Perlas und dann  bei günstiger Wetterprognose weiter nach Gallapagos. Die vor uns liegende Strecke ist für wenig oder gar keinen Wind bekannt und Passatwinde sind erst nach Galappagos auf dem Weg zu den Tuamotus zu erwarten. Dorthin können wir aber erst im April wegen der noch möglichen Wirbelstürme.  

Diesel bekommen wir beim Balboa Yachtclub direkt aus der Leitung. Dazu müssen wir etwa eine Stunde wieder Richtung Kanal fahren aber die Alternative den Diesel mit Kanistern zu holen ist bei den von uns benötigten 700 ltr. Nicht diskutabel. In der Flamenco Marina direkt neben unserem Ankerplatz hat man uns fast eine Woche lang vertröstet mit defekter Pumpe und aus anderen Gründen.

Wir verleben noch einen Abend bei der Happyhouer um uns von einigen Leuten zu verabschieden.

Am 02.03. nehmen wir in Las Brisas unseren Anker auf und laufen unter Maschine Richtung Las Perlas. Schon nach zwei Stunden können wir Segel setzen und die Maschine abstellen.

Unterwegs versuchen wir noch einen Fisch zu fangen. Drei große Brocken beißen an aber immer kurz vor dem Schiff sind sie wieder weg. Werden wir also am Abend unser mitgenommenes Fleisch essen.

Abends kurz vor Beginn der Dunkelheit fällt unser Anker vor der Insel Contadora.

Hier lebt Günter, ein Funkamateur der ein Seglernetz für den Pazifik betreibt.

Wir nehmen Kontakt auf mit ihm und besuchen ihn am nächsten Tag in seinem wirklich schönen Heim. Direkt auf einer Klippe kann er vom Wohnzimmer aus auf den Pazifik schauen. Sein Haus erkennt man an den großen Funkantennen die über die Bäume hinausragen. Er gibt uns gute Tips für die Verbesserung unserer Funkanlage und erzählt uns aus seinem Leben. Er hat schon unzählige Segler über den Pazifik begleitet. Jeden Abend um 19.00 Uhr lokale Zeit findet eine Funkrunde statt.

Am Tag später laufen wir aus Richtung Isla Bajonetta. Wir sehnen uns nach einem ruhigen einsamen Ankerplatz. Der Trubel in Panama City war einwenig zu viel des Guten. Heute fängt dort der Karneval an und die Straßen in der City sind nicht mehr passierbar. Das brauchten wir schon früher nicht unbedingt. So sind wir froh am Nachmittag in eine traumhafte einsame Bucht mit Sandstrand zu laufen und dort vor Anker zugehen. Unterwegs haben wir noch eine schöne Makrele gefangen die Abends auf unserem Tisch landet.

Hier bleiben wir für drei Tage und genießen die Ruhe.

Von der Wasabi haben wir gehört, das sie in Espirito Santo ankern. Wir beschließen auch dorthin zu fahren. Es gibt zwei Optionen. Ganz um die Inseln herum etwa dreißig Meilen oder durch die Riffe nur etwa zehn Meilen. Unter maschine wählen wir den kurzen Weg. Wir müssen ja schließlich die Riffnavigation üben. An den engen Stellen stehe ich ( Werner) am Bug auf dem Bugkorb und dirigiere Anne durch die gut zu sehenden Flachstellen. Erschwerend kommt der bis zu drei Knoten starke Strom hinzu. Wenn man sich hier vertut ist umdrehen kaum noch möglich. Doch wir kommen ungehindert durch und begrüßen am Nachmittag die Wasabi in der schönen Bucht hinter Espirito Santo. Abends sind wir bei den beiden eingeladen. Außer uns sind noch Ute und Wolfgang von der Lumme und Marie Louise und Volker von der Walkabout zu Gast. Es gibt wie immer viel zu erzählen.

Am nächsten Tag machen Heribert und Wolfgang eine Angeltour mit dem Dingy und ziehen drei schöne Fische aus dem Wasser. Kurzfristig wird vereinbart selbige am Strand zu räuchern.

Ein Feuer wird gemacht um Holzkohle zu erzeugen und dann wird alles mit etwas frischen Zweigen eines bestimmten Baumes abgedeckt. Sofort entsteht ein aromatischer Rauch in dem die Fische langsam gegart werden. Die Frauen haben ein paar leckere Beigaben gemacht und so sitzen wir den ganzen Nachmittag dort und müssen uns anschließend die Bäuche halten.

Mit Wasabi vereinbaren wir gemeinsam zu den Galapagos Inseln zu segeln. Immer wieder werden Wetterberichte geprüft um möglichst lange Wind zu haben. Am 12.03.ist es dann soweit. Wir gehen Anker auf und segeln Richtung Süden. Ein Schauspiel bekommen wir gleich geboten von zwei miteinander spielenden Walen die mehrfach bis zur Hälfte aus dem Wasser springen und sich dann rückwärts wieder fallen lassen. Wir sind froh, das sie etwa zwei Meilen entfernt sind und so keine Gefahr für uns darstellen.

Nach drei Stunden bekommen wir  Wind und der Diesel kann abgestellt werden.

Anfang weht nur ein laues Lüftchen  und wir schleichen mit drei Knoten dahin wovon auch noch ein Knoten Strom ist. Jedoch am Nachmittag laufen wir mit raumem Wind schon 5.5 Kn. In der Nacht legt der Wind noch zu und wir bringen es auf 9-10 Kn, einschließlich mitlaufendem Strom. Dieser Wind bleibt uns knapp zwei Tage erhalten um dann nach und nach abzuflauen. Am Dienstag sind wir froh, das die Segel noch stehen und ziehen dank der Strömung noch mit vier Knoten dahin. Ein sehr gemütliches Segeln bei ganz leichtem Grundschwell. Jetzt bewährt sich unser in Panama gekaufter Pinnenpilot für die Windsteuerung. Er braucht kaum Strom und ist fast nicht zu hören. Eine Nacht muss der Diesel laufen, da der Wind vollkommen einschläft und die Segel stark schlagen.

Den Äquator erreichen wir am 18.03. um 15.35 Uhr. Wir begrüßen die südliche Halbkugel gebührend mit einem Schluck für uns und natürlich für Rasmus. Ansonsten herscht bei uns absolutes Alkoholverbot währen wir unterwegs sind.

Am Samstag den 19.03. um 09.45 Uhr LT fällt unser Anker in der Bucht von San Christobal.

Ziemlich genau 7 Tage haben wir gebraucht. 35 Motorstunden und 96ltr. Diesel waren erforderlich. Wir sind sehr zufrieden. Die Wasabi ist in der Nacht vorher einlaufen und liegt schon vor Anker. Unterwegs hatten wir täglich Kontakt mit Günter und den anderen Schiffen der Funkrunde sowie zweimal täglich mit der Wasabi.

San Christobal ist eine grüne Insel mit einem blitzsauberen Städtchen an der Ankerbucht gelegen. Unser Agent Bolivar kommt längsseits und erledigt für uns den Schreibkram. Ohne Agenten kann man hier nicht einklarieren. Die Offiziellen Damen und Herren kommen an Bord und in kürzester Zeit ist alles erledigt. Nur die Immigration lässt uns mehrfach antanzen, weil sie unsere Pässe wegen schlechter Internetverbindung nicht prüfen kann. 

Wir unternehmen einen ersten Landgang und sind begeistert von den vielen Seelöwen, die sämtliche Parkbänke und Freien Plätze für sich beanspruchen. Sie sind ganz normaler Bestandteil des Lebens hier. Abends legt sich ein kleiner Seelöwe immer auf unserer Badeplatform zum schlafen. Nachts gibt es dann mal etwas lautere Geräusche wenn sich zwei um den gemütlichen Platz auf unserem Schiff streiten. Außerdem hört man ständig blubbernde Geräusche unter dem Schiff wenn sie darunterhertauchen.

 

Wir besichtigen einige Teile der Insel zu Fuß und andere mit dem Taxi, welche hier recht billig sind. Es gibt hier einen mit Wasser gefüllten Vulkankrater. Ein schöner Wanderweg führt rundum und wir finden, man glaubt es kaum, wunderbar schmeckende Brombeeren.

Die Fregattvögel lassen sich hier auf dem Wasser nieder um ihr Gefieder vom Salz zu reinigen.

Dazu fliegen sie über die Wasseroberfläche und tauchen die Flügel immer wieder ein. Sie können nicht auf der Wasseroberfläche schwimmen.

Ein Strand mit Wasserleguanen wird auch von uns besucht. Wir können dort nicht schwimmen, weil zur Zeit ein extrem hoher Schwell mit gefährlichen Strömungen herrscht.

 

Nach Aussage der Offiziellen kommt es nur alle zehn Jahre zu solchen Verhältnissen.

Weiter gibt es hier gut ausgebaute Wanderwege sowie ein Museum mit der Geschichte San Christobals. Es ist die älteste der Galapagosinseln und sie wurde zeitweise als Plantage für Zuckerrohr und andere Früchte genutzt. Ein großer Teil der Flora und Fauna wurde dabei zerstört. Zum Beispiel hat der Plantagen Besitzer seine Zufahrt mit Schildkrötenpanzern dekoriert. Die sind denn auch auf dieser Insel sehr dezimiert worden. Auf einer Schildkrötenfarm versucht man die Bestände wieder zu erhöhen. Energie wird hier auf der Insel unter anderem mit deutschen Windmühlen gewonnen. Nur leider ist hier selten viel Wind. Alles muss per Schiff und Flieger hierher geschafft werden. Die Schiffe werden mit Leichtern entladen, was manchmal zwei Tage dauert.

Um die anderen Inseln auch zu sehen buchen wir gemeinsam mit Wasabi, Elbe und SuAn, die mittlerweile auch hier angekommen sind eine Rundreise per Boot über vier Tage.

Zuerst  geht es nach Floreana. Die kleine Insel wurde bekannt durch die deutschen Immigranten Richter. Sie haben sich vor dem zweiten Weltkrieg dort niedergelassen und selbst versorgt. Ihre Nachfahren leben noch dort. Weiter ging es nach Isla Isabela. Es ist die jüngste der Galapagos Inseln und auch die größte. Hier ist eine starke Bestrebung nach Fortschritt zu spüren. Der kleine Ort stellt sich auf immer mehr Tourismus ein. Wir beziehen ein nettes Hotel und unternehmen am folgenden Tag eine Wanderung zum Vulkan Chico.

Dieser Vulkan ist in den siebziger Jahren zuletzt ausgebrochen und entsprechend ist die Landschaft hier geprägt. Man wandert durch „frische“ Krater und Lava Tunnel. Echt beeindruckend. Abends sind wir nach 5h Wanderung fix und fertig. Wir unternehmen jedoch noch eine kleine Bootstour zu einer vorgelagerten Insel. Hier können wir Pinguine und sogar Weißspitzen Riffhaie beobachten. Ein Schnorchelgang schließt den ereignisreichen Tag ab. Wir sehen Rochen und zahlreiche Fische. Auch die Seelöwen sind überall präsent.

Am Folgetag besuchen wir die Wand der Tränen. Eine hundert Meter lange und sechs Meter dicke Wand aus Lavasteinen ohne Mörtel aufgeschichtet. Nach dem Krieg wurden hier Gefangene angesiedelt, die sich ein Gefängnis selbst bauen sollten. Unzählige Menschen kamen dabei um und ein wohl einsichtiger Gouverneur hat dem ganzen dann ein Ende gesetzt. Die Gefangenen Kolonie wurde aufgelöst und einige sind auf der Insel geblieben.

Die Fahrt mit dem Boot nach Santa Cruz dauerte etwa zwei Stunden. Hier ist der Tourismus schon viel weiter fortgeschritten, doch außer in der Hauptstadt nicht so stark zu spüren. Nach beziehen unserer Quartiere ging es mit dem Bus ins Hochland, wo ein BBQ auf uns wartete. Nachher haben wir die Riesen Landschildkröten bewundern können. Bis zu einem Meter Durchmesser haben die gewaltigen Panzer. Die Schildkröten wiegen bis zu 120 kg. Sie ernähren sich ausschließlich von Pflanzen. In so einen leeren Panzer kann man als Mensch hereinkriechen, sich dann aber nicht mehr bewegen.

Zwei riesige eingebrochene Vulkankrater sind in der Nähe auch zu sehen.

 

Vor dem Abendessen  steht  noch die Charles Darwin Station auf dem Programm.

Mit sehr viel Aufwand sind hier  Aufzucht und Gehege für Schildkröten und Echsen entstanden. Seltene Exemplare, die  man in der freien Natur nicht findet kann man hier sehen.

 

Da heute Annes 60. Geburtstag ist laden wir unsere Gruppe noch zu einem Drink in eine gemütliche Bar ein. Der Wirt überrascht uns mit einer für Anne kreierten Geburtstagsdrinkversion. Anschließend stimmt er noch auf der Gitarre Happy Birthday an.

Wir fallen todmüde ins Bett

Am letzten Tag unserer Reise haben wir Morgens die Möglichkeit zu einem Strand zu gehen oder in der Stadt zu bleiben. Wir entschließen uns für letzteres. Es gibt hier ein paar sehr schöne Kunstgeschäfte mit wirklich ausgefallenen Sachen. Leider können wir an Bord kaum so etwas mitnehmen. Lustig ist der Fischmarkt im Ort. Dort sind die Fischer beim reinigen und zerlegen der Fische von Seelöwen und Pelikanen umlagert. Ein Seelöwe steht aufrecht neben dem Fischer und verlangt seinen Anteil, den er auch bekommt.

 

Nachmittags geht unser Boot dann zurück nach Christobal. Bevor wir dort anlanden wird noch ein Schnorchelstopp an der Küste eingelegt. Dort sehen wir die seltenen Blaufußtölpel. Es sollen die besten Schwimmer unter den Vögeln sein. Beim Schnorcheln sehe ich zum erstenmal einen Hai. Er ist ausreichend entfernt und sucht ob der vielen Schnorchler auch schnell das Weite. Zurück auf unserem Schiff sind wir froh wieder zu Hause zu sein.

Die nächsten Tage vergehen mit letzten Vorbereitungen für die lange Reise. Auch muss Annes umfangreiche Geburtstagskorrespondenz noch beantwortet werden.

 

 

 

 

 

Zur Zeit schaukelt unser Schiff im Schwell gewaltig. Doch so können wir uns schon mal an die Bewegungen gewöhnen. Am Samstag den 09. 04. soll es losgehen. Unsere 21 Tage Galapagos sind dann um. Kaum zu glauben wie schnell die Zeit hier vergangen ist. Doch wir freuen uns schon auf die nächsten Ziele.

 

 

 

 

 

 

Werner und Anne Overhaus unterwegs mit "sail away". e-mail